Getting Rady am Hochzeitstag

Getting Ready am Hochzeitstag – wenn aus Frauen Bräute werden

Der schönste Tag im Leben von Braut und Bräutigam beginnt nicht erst mit der Trauung. Nach allen Vorbereitungen, die man gemeinsam genießen und zelebrieren sollte, ist vor allem das Getting Ready am Hochzeitstag einer der aufregendsten Momente für alle Beteiligten.

Aus diesem Grund bin ich als euer Hochzeitsfotograf gern von Anfang an dabei. Gerade hier entstehen die emotionalsten Bilder. Der Brautvater sieht seine Tochter das erste Mal im Kleid und realisiert, dass die Zeit des Loslassens gekommen ist. Die Brautjungfern kümmern sich liebevoll um die letzten Details und die Stylistin macht aus einer bezaubernden Frau eine wunderschöne Braut.

Es lohnt sich also, diese Momente mit der Kamera einzufangen und festzuhalten. Traut euch ruhig ungeschminkt und mit Lockenwickel im Haar vor die Kamera. Keine Angst, ein guter Fotograf weiß, worauf es ankommt und lässt euch auch kurz nach dem Aufstehen und vor dem ersten Kaffee sehr vorteilhaft aussehen – versprochen!

Zauberhafte Getting Ready Momente perfekt in Szene gesetzt

Ziel eines Shootings ist es immer, dass Braut und Bräutigam mich als Fotografen vergessen. So entstehen nicht nur die authentischsten Bilder, sondern es werden auch Momente eingefangen, derer ihr euch oft erst beim Betrachten der Bilder wirklich bewusst werdet.

Trotzdem sollte man für perfekte Getting Ready Fotos einige Vorbereitungen treffen, um auch den Hintergrund, die Lichtverhältnisse und eure Gäste von ihrer besten Seite erstrahlen zu lassen. So spare ich als Fotograf nicht nur Zeit, die ich stattdessen schon zum Fotografieren nutzen kann, und ihr müsst euch keine Gedanken machen, in welche Ecke des Raumes ihr euch setzt, dass man – übertrieben gesagt – weder das Geschirr vom Vortag noch das zerwühlte Bett sieht.

Mit einigen kleinen Handgriffen werden die Bilder vom Ankleiden der Braut zu einem echten Eyecatcher im Hochzeitsalbum und ihr könnt euch ganz dem Zauber der Augenblicke hingeben.

10 Tipps für ein perfektes Getting Ready am Hochzeitstag

  • Tipp 1 – Plant euch zeitlich einen Puffer ein!
    Bei eurer Terminplanung sollte auch das Getting Ready Beachtung finden. Denn wenn ihr bereits hier in Zeitnot geratet, gestaltet sich meist der ganze weitere Ablauf hektisch und die Anspannung von Braut und Bräutigam ist an ihren Gesichtern abzulesen.Startet daher entspannt in den Tag und achtet bei der Wahl eures Stylisten darauf, dass dieser an dem Tag zu euch kommt. So müsst ihr nicht noch den Weg quer durch die Stadt auf euch nehmen und vermeidet Unvorhergesehenes wie Staus und Rotphasen an Ampeln.Plant einen Puffer von mindestens 30 Minuten ein. Schnell ist ein Knopf abgerissen oder ein Fleck ziert das Hemd des Bräutigams.
  • Tipp 2 – Wählt den Ort für das Getting Ready am Hochzeitstag mit Bedacht!
    Wer eine große und vor allem helle Wohnung hat, für den spricht nichts dagegen, das Brautstyling zu Hause durchzuführen. Bedenkt jedoch, dass es günstig ist, für das Getting Ready von Bräutigam und Braut verschiedene Räumlichkeiten zu wählen, die gut aufgeräumt und groß genug für alle Beteiligten und den Fotografen sein sollten.Ein paar Häppchen und das eine oder andere Gläschen Sekt bei leiser und angenehmer Hintergrundmusik erfreuen nicht nur eure Lieben, sondern sorgen auch für eine einladende Atmosphäre. Solche Kleinigkeiten machen den Unterschied, ob man als Braut mal eben schnell die Haare geföhnt bekommt und in das Kleid schlüpft oder man das Getting Ready als Teil der Hochzeit genießt und zelebriert.Habt ihr keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung, bucht am besten für den Tag ein oder eben zwei nebeneinanderliegende Hotelzimmer mit toller Atmosphäre. Solltet ihr auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem sein, helfe ich euch gern mit einigen Empfehlungen weiter.
  • Tipp 3 – Wann sollte der Fotograf dazustoßen?
    Natürlich bringt es nichts, den Fotografen vom Aufstehen bis zum Schlafengehen an eurer Seite zu haben. Wenn alles gut vorbereitet ist, genügt es, wenn die ersten Bilder etwa 2 Stunden vor der Trauung gemacht werden. Zu diesem Zeitpunkt setzt der Friseur meist zum Finale an und der Make-up-Artist beginnt mit der Arbeit.Soll auch der Bräutigam beim Anziehen begleitet werden, ist es günstiger, etwas früher mit den Aufnahmen zu beginnen. Seid ihr euch mit den Vorbereitungen unsicher, sollte man sich lieber 30 Minuten früher treffen, um alles für die perfekten Getting Ready Fotos in Szene zu setzen.
  • Tipp 4 – Achtet auch auf das Outfit der Gäste zum Getting Ready!
    Für mich als Fotograf ist es optimal, wenn die Brautjungfern bei meinem Eintreffen schon fertig gestylt sind. So können sie nicht nur die letzten Handgriffe in Ruhe mit erledigen, sondern sehen vor allem auch bezaubernd auf allen Fotos aus.Es ist zum einen nicht unbedingt nötig, deren Getting Ready zu dokumentieren, da ihr als Brautpaar klar im Fokus stehen solltet, zum anderen ist es auch auf Bildern etwas gewöhnungsbedürftig anzuschauen, wenn eine Brautjungfer in Jogginghose und Handtuch um die frisch gewaschenen Haare und die andere im Schlabberlook und ungekämmt der Braut ins Kleid helfen – da kann auch ich als Profi nicht viel „retten“.Ihr als Brautpaar solltet vor dem Umkleiden zwar casual, aber nicht ungepflegt erscheinen. Am besten eignen sich hier eine Jeans und ein einfarbiges Shirt ohne Statement oder Muster. Aber auch ein Morgenmantel oder ein Kleid für die Braut ist möglich.Achtet auch bei euren anderen Gästen auf ein gepflegtes Erscheinungsbild, denn auch die Brauteltern oder Trauzeugen kommen sicherlich auf das eine oder andere Bild.
  • Tipp 5 – Setzt das Kleid in Szene!
    Hängt am Abend vor dem Getting Ready das Kleid zum „atmen“ auf. So können sich die Falten über Nacht legen. Ganz toll zum Fotografieren ist der Platz nahe eines Fensters. Ein schöner Kleiderbügel, passend zu Location, Motto und Kleid rundet das Ganze perfekt ab.
  • Tipp 6 – Legt schöne Motive bereit!
    Auch wenn es beim Getting Ready am Hochzeitstag darum geht, lebendige Momente und Emotionen einzufangen, können aus Kleinigkeiten ganz tolle Bilder entstehen. Das dürfen wunderschön drapierte Accessoires wie der Brautschmuck, die Ringe oder Manschettenknöpfe sein, aber auch die Schuhe oder der Brautstrauß sind beliebte Motive.
  • Tipp 7 – Legt die Reihenfolge des Getting Ready fest!
    Braut und Bräutigam sollten sich am besten in getrennten Zimmern in einem Gebäude zeitgleich fertigmachen. So kann der Fotograf schnell die Szenen wechseln. Wenn dies nicht möglich ist und der Bräutigam einige Kilometer entfernt ebenfalls beim Getting Ready begleitet werden soll, ist es wichtig, die Zeitplanung entsprechend großzügig zu gestalten und den Ablauf mit eurem Fotografen gut durchzusprechen.
  • Tipp 8 – Zeit für ein Dankeschön!
    Das Getting Ready am Hochzeitstag ist der ideale Moment sich bei den Eltern und besten Freunden mit einem kleinen Präsent zu bedanken oder auch als Brautmutter den Familienschmuck in die Hände der Tochter übergehen zu lassen. Solche Augenblicke sind ein Garant für emotionale Bilder und tränenreiche Erinnerungen.
  • Tipp 9 – Denkt an ein Notfallset!
    Findet das Getting Ready und Brautstyling nicht in den eigenen vier Wänden statt, denkt unbedingt an ein Notfallkit mit wichtigen Kleinigkeiten wie Schere, Nähzeug, Pflaster, Klebeband oder auch ein zweites Paar Schuhe. Lieber Vorsorge treffen, als das Nachsehen haben!
  • Tipp 10 – Genießt diese Stunden in vollen Zügen!
    Habt ihr alles vorbereitet und gut geplant, könnt ihr ganz gelassen und entspannt in diesen Tag starten und das Getting Ready am Hochzeitstag genießen. Lasst die Szenerie auf euch wirken und seid dankbar für jede Minute dieses tollen Tages. Eine entspannte Atmosphäre sorgt für wundervolle Bilder und unvergessliche Erinnerungen an euren großen Tag!

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