10 Tipps für deine gelungene Hochzeitsdekoration

10 Tipps für deine gelungene Hochzeitsdekoration

Das Thema Dekoration ist eines der wichtigsten, wenn es um die Vorbereitungen zu einer Hochzeit geht. Von den Männern oft mit einem abschätzigen Blick bedacht, bestimmt sie doch in nicht unerheblichem Maße das Flair und Ambiente, ja sogar die Stimmung einer Hochzeit mit.

Daher gilt es, sich ein genaues Konzept zu erarbeiten und dieses konsequent umzusetzen, und das nicht erst am Tag eurer Hochzeit, sondern bereits bei der Gestaltung der Einladungen für eure Gäste.

Ich habe für euch 10 Tipps zusammengefasst, die es euch erleichtern, das Thema Dekoration für eure Hochzeit anzugehen und umzusetzen.

1. Das Motto wählen

Zuerst müsst ihr überlegen, unter welchem Motto eure Hochzeit stattfinden soll. Das muss nicht zwingend eine Farbe sein, sondern kann auch den Zeitgeist einer bestimmten Epoche widerspiegeln oder ein Spruch sein, der zu euch beiden passt.

Wichtig ist nur, dass ihr die Dekoration, mit all ihren Facetten, dann auch auf dieses Motto abstimmt. Farblich, als auch stilistisch.

1. Das Budget festlegen

Vergesst nicht, die Dekoration in euren Kostenplan mit aufzunehmen. Hier belaufen sich die Ausgaben schnell auf mehrere Hundert Euro. Wer sich verschätzt oder zu wenig kalkuliert, kann schnell Kompromisse machen müssen, die sich auf den Gesamteindruck niederschlagen.

1. Die Location wählen

Habt ihr das Motto festgelegt, stimmt auch die Wahl eurer Location darauf ab. Denn am Ende muss die Dekoration in das Ambiente der Räumlichkeiten passen. Eine kitschige Deko im Einhorn-Style macht sich in einem modernen Loft ähnlich gut wie rustikal-ländliches Flair auf einer Burg.

1. Ideen sammeln

Schaut euch im Internet, aber auch auf Hochzeitsmessen nach Ideen um. Ihr müsst mit eurer Dekoration das Rad nicht neu erfinden. Viele schöne Vorschläge findet ihr beispielsweise auf Pinterest. Sprecht aber auch mit dem Team eurer Event-Location. Oftmals haben auch die gute Ideen oder kümmern sich sogar selbst um einen Teil der Deko.

Vergesst kein Detail, bei dem es wichtig ist, das Motto oder die Farbe mit aufzugreifen, denn die Dekoration dreht sich längst nicht nur um Tische und Kirchbänke. Stimmt daher auch folgende Elemente gut ab:

• Einladungskarten
• Location
• Schmuck des Autos
• Schmuck der Kirche / des Trausaals
• Liederhefte / Programmhefte
• Kleidung der Braut (Kleid oder Schmuck, evtl. auch Haarschmuck)
• Kleidung des Bräutigams
• Tischkarten
• Servietten
• Blumen
• Gastgeschenke

1. Die Bezugsquelle sondieren

Bei frischen Blumen ist es klar, dass diese vom Floristen am Tag der Hochzeit geliefert werden müssen. Alles andere jedoch muss nicht zwingend käuflich erworben werden. So gibt es zum einen die Möglichkeit Dekoration zu mieten, aber auch bereits vorhandene Elemente können, je nach Thema, in neuem Glanz erstrahlen.

So kann bei einer Hochzeit im Landhausstil durchaus die eine oder andere Scheune der Nachbarschaft durchstreift werden oder die Location im Vintage-Stil mit Elementen aus Haus und Garten aufgepeppt werden.

Auch selbst gemachte Deko schont den Geldbeutel. Hier sollte man aber auf jeden Fall rechtzeitig mit dem Basteln beginnen. Der zeitliche Aufwand wird oft unterschätzt.

1. Angebote einholen

Wie schon erwähnt, geht die Dekoration richtig ins Geld. Daher ist es besonders ratsam, sich mehrere Angebote einzuholen. Unter Umständen kann es auch günstiger sein, einen Experten mit der Deko zu beauftragen. Die Ausgaben für den Dekorateur amortisieren sich unter Umständen, da dieser höhere Rabatte bei den Anbietern bekommt.

1. Die Tischdekoration planen

Bei der Tischdekoration ist weniger oft mehr. Achtet hier unbedingt darauf, den Tisch nicht zu überladen und den Gästen genügend Platz für ihre Gläser, Schalen und Teller zu lassen.

Vergesst auch nicht, die Deko mit dem Caterer abzusprechen. Oft braucht dieser mehr Raum, als ihr ahnt und der Ärger ist groß, wenn dann bezahlte oder aufwendig gestaltete Elemente weichen müssen.

Um Platz zu sparen, macht es Sinn, die Tischkarten mit den Gastgeschenken zu verbinden. Das kann ein Teelicht, aber auch ein Serviettenring, ein Schieferherz oder ein personalisiertes Sektglas sein.

Kerzen haben auf dem Tisch weniger zu suchen. Zwar passen große Leuchter oft toll zum Ambiente, allerdings ist sowohl das Wachs als auch der Platzbedarf eines solchen einfach unpraktisch.

1. Den Blumenschmuck wählen

Lasst euch bei der Wahl der frischen Blumen unbedingt von einem erfahrenen Floristen beraten. Wählt eher robuste Sorten, die nicht nach 5 Stunden in einem warmen Raum die Köpfe hängen lassen.

Stellt ihr Blumen auf die Tische, sollten diese nicht zu stark duften. Nicht jeder verträgt das gut und so können Kopfschmerzen oder sogar Schwindel im schlimmsten Fall die Folge sein.

Falls ihr euch unsicher seid, ob es Allergiker unter den Gästen gibt, wählt auf jeden Fall pollenarme Blumen.

Noch ein kleiner Spar-Tipp: Pflanzen der Saison sind immer günstiger als aufwendig zu beschaffende Arten. Fragt daher nach, was gerade blüht. Hier ist bestimmt auch etwas für euer Farbkonzept dabei.

1. Den Außenbereich dekorieren

Vergesst auch den Bereich vor oder zur Location nicht und bedenkt die veränderten Lichtverhältnisse nach Einbruch der Dunkelheit.

So können Fackeln oder Lampions um die Stehtische eine tolle Atmosphäre schaffen oder große Kerzen den Weg zum Eingang der Räumlichkeiten in ein angenehmes Licht tauchen.

Jede kahle Ecke kann mit wenig Aufwand zu einem Blickfang werden. Schaut euch daher auch gut in der Location um, nehmt euch Zeit für einen Rundgang und bedenkt die voraussichtlichen Temperaturen genauso wie die Lichtverhältnisse zu jeder Tageszeit.

1. Die Details perfektionieren

Viele Orte und Kleinigkeiten werden bei der Deko oft vergessen und gerade die, machen den Unterschied und sorgen für Anerkennung und Staunen bei den Gästen.

Denkt daher auch an scheinbar unwichtige Örtlichkeiten wie die Toiletten. Ein Raumspray oder eine kleine Notfallbox mit Tampons, Deo, Haarspray oder einem Kamm zeigt, dass ihr wirklich an alles gedacht habt.

Stellt an heißen Sommertagen auch ein Körbchen mit Sonnencreme, Fächern oder bequemen Schuhen, wie z.B. Flip-Flops in einer Ecke am Eingang bereit. Daneben ein Behältnis mit eisgekühltem Wasser setzt dem Ganzen die Krone auf.

Holt euch auch hier möglichst viele Anregungen und Ideen und denkt daran: Nicht nur der Teufel steckt im Detail, sondern auch viele Kleinigkeiten, die aus einer guten Dekoration eine außergewöhnliche machen.

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1 Antwort
  1. Lara sagte:

    Das kann ich so nur unterschreiben. Danke für deine übersichtliche Zusammenstellung. Vor allem der Punkt „Budget im Auge behalten“ ist aber leider nicht so einfach.

    Grüße
    Lara

    Antworten

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