Heiraten im Ausland

Heiraten im Ausland

Heiraten im Ausland: Bräuche und Pflichten

Damit die Trauung unter Palmen oder vor dem Alpenpanorama auch ein voller Erfolg wird, müssen einige Formalitäten beim Heiraten im Ausland beachtet werden.

Heiraten im Ausland: Die schönsten Regionen

Wer an eine Heirat im Ausland denkt, denkt zuerst an weißen Sand und blaues Meer. Die Trauung unter Palmen gehört zu den beliebtesten Alternativen, ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit. Auch eine Hochzeit in den Bergen ist aufgrund des einzigartigen Panoramas und des Ausblicks eine Überlegung wert. Ganz klassisch lässt sich in Städten wie Rom oder Paris heiraten und auch in skandinavischen Gefilden wird die Heirat unvergesslich. Es gibt also einige geeignete Regionen, wobei im Grunde andere Faktoren als der Ort über den Erfolg der Vermählung entscheiden.

Heiraten im Ausland: Bräuche und Traditionen leben

Trauung im Alltag bedeutet nicht nur eine ungewohnte Lokalität. Auch die Bräuche und Traditionen sind unter Umständen anderes als in deutschsprachigen Ländern. In Spanien beispielsweise, trägt die Braut zur Hochzeit ein Flamencokleid und schenkt dem Bräutigam ein selbst besticktes Hochzeitshemd. In Frankreich wiederum, trägt die Braut den Schleier das ganze Fest über und nimmt ihn erst um Mitternacht ab.

Die Bräuche sind also unterschiedlich und für Braut und Bräutigam nicht immer angenehm. Es empfiehlt sich deshalb, sich im Vorfeld über die Sitten im Land der Heirat zu informieren und Einzelheiten mit dem Pfarrer zu besprechen. Das gilt auch für das Essen, welches aufregend und schmackhaft oder zu ungewohnt sein kann. In Italien wird ganz traditionell ein Spanferkel aufgetischt, bei einer Trauung in der Schweiz darf das Käsefondue nicht fehlen. Andere Länder haben noch außergewöhnlichere Sitten, Speisen und Bräuche, die man nicht komplett durchplanen, aber zumindest überprüfen sollte. Schließlich reisen Braut, Bräutigam und Gäste mitunter von weit entfernt an.

Heiraten in Europa

Planung ist alles

Heiraten im Ausland ist aufregend, doch auch mit viel Stress verbunden. Das zukünftige Ehepaar sollte sich im Vorfeld gut überlegen, welche Dokumente und Papiere benötigt werden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn folgende Dokumente vorhanden sind:

  • Gültiger Reisepass
  • Aufenthaltsbescheinigung
  • Geburtsurkunde
  • Ehefähigkeitszeugnis
  • Alte Heiratsurkunde
  • Sterbeurkunde

Die letzten beiden Dokumente sind beim Heiraten im Ausland notwendig, wenn der vorherige Partner verstorben ist oder eine vorherige Ehe geschieden wurde. Zuletzt wird auch ein Visum benötigt, wobei dies von dem Reiseziel abhängt. Auch andere Dokumente wie Kirchenbescheide sollten vorliegen. Bestenfalls werden diese direkt in die Landessprache übersetzt, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert vonstatten geht.

Was es sonst noch zu beachten gilt

Heiratsort, Bräuche, Organisation: Eigentlich ist fast alles geplant. Einige Dinge müssen vor dem Heiraten im Ausland jedoch noch erledigt werden, bevor die Reise beginnen kann. So sollte sich die Braut im Vorfeld darüber informieren, wo die Heiratsdokumente des Reiselandes zu bekommen sind. Diese werden benötigt, um die Ehe in Deutschland anerkennen zu lassen. Meist befindet sich die zuständige Stelle im Konsulat des Heiratslandes, wobei hier darauf zu achten ist, dass die Dokumente mit einer so genannten Apostille versehen sind. Dabei handelt es sich um eine internationale Beglaubigung, welche die Echtheit der Dokumente garantiert.

Zuletzt sollte natürlich auch bedacht werden, dass die Gäste alle anreisen müssen. Dafür müssen Pensionen gebucht, Flüge geplant und Fahrgemeinschaften im Urlaubsland gebildet werden. Hier ist es sinnvoller, weniger Leute einzuladen oder gar eine ganz private Hochzeit zu Zweit zu zelebrieren.

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